Halb Amerika gehört uns – eine europäische Antwort auf Trumps Weltbild
Donald Trump wollte Grönland kaufen. 2019 erklärte er öffentlich, dass die USA Interesse am dänischen Überseegebiet hätten – wegen Rohstoffen, strategischer Lage, militärischer Bedeutung. Die dänische Regierung lehnte höflich ab, Europa schüttelte den Kopf.
Aber der Gedanke blieb hängen: Wenn ein Staatschef glaubt, Land kaufen zu können, als wäre es ein Golfplatz – warum dann nicht wir?
Europa hätte gute Gründe, zumindest wenn man Trumps Logik folgt.
Denn: Die Vereinigten Staaten von Amerika sind keine homogene Gründung, sondern ein Sammelbecken europäischer Migration. Deutsche, Iren, Italiener, Franzosen – sie kamen im 18. und 19. Jahrhundert millionenfach. Ganze Landstriche wie Pennsylvania, Wisconsin oder Missouri atmen bis heute deutsches Kulturerbe. Vom "Kindergarten" bis zur "Sauerkrautpolitik" ist der Einfluss spürbar.
Noch immer existieren über 2.000 deutsch-amerikanische Vereine – transatlantische Brücken, die auf Austausch, Freundschaft und historische Nähe beruhen. Auf beiden Seiten des Ozeans wird diese Verbindung gepflegt: durch Städtepartnerschaften, Kulturfeste, Forschungsinitiativen und Netzwerke.
Und jetzt…




