Vereinswesen

Sinn & Zweck

Vereine gründen sich anlässlich eines oder mehrere in der Vereinssatzung zu definierenden Zwecke, verbunden mit einer Beschreibung der gemeinsamen Umsetzung im Sinne der Beweggründe und Ziele.

Was einen Verein ausmacht

Identität | Engagement| Regulativ

In der Summe beschreibt das Wesen eines Vereines eine systemische (gesamtheitliche) Sicht auf die beschriebenen Zwecke und deren sinnhafte Umsetzung gemäß definierter Regeln (Regulativ) und des freiwilligen, respektive sich selbst verpflichteten, Engagements sowie Identifikation und Verbundenheit mit der Mitgliedschaft.

Das Vereinswesen insgesamt hingegen stellt ein institutionelles  Charaktermerkmal der Zivilgesellschaft dar. Die Einigkeit in der Fülle aller Zwecke offenbart sich im Vereinswesen je nach Beteiligung an einer sinnvollen Umsetzung der beschrieben Zwecke durch die Vereine, Mitglieder, Spender oder Sponsoren sowie der Öffentlichkeit.

Insofern ein Verein nicht nur im Sinne des BGB seine Definition oder Berechtigung als Personenvereinigung findet, sondern eher die Sinngebung das Wesen eines Vereins mit seinen Mitgliedern aus macht, letztere sich nämlich an der Identität (Corporate Identity) ihres Vereins orientieren, zu welcher man sich in aktiver Weise durch Mitwirkung erklärt. Die Einigkeit in der Sache offenbart sich in einem erfüllten Vereinsleben erst durch die Zweckerfüllung.

Keine Satzung vermag einen Verein zusammenzuhalten, wenn die Zusammenarbeit nicht auf ein wirkungsvolles, nützliches und gemeinsames Handeln zielt.

Erstrecht wenn die Gemeinnützigkeit, ungeachtet der steuerlichen Betrachtung, dem Gemeinwohl der Mitglieder und der am Zweck teilhabenden Menschen dient, ist Vereinsleben gelungen und dem Vereinswesen genüge getan.

Engagement

Mitgliedschaft, Zweckerfüllung und Organisation

Nicht nur dem Zweck zu genügen, wird ein Verein gegründet. Wenn da nicht auch Mitgliedschaft, Organisation und  Mitwirkung ihren wesentlichen Stellenwert hätten.

Corporate Identity

Design | Kommunikation | Verhalten

Gleichermaßen sind Innen - und Aussenwirkung gemäß dem drei Säulenprinzit mit Gestaltung bzw. Design, Kommunikation und Verhalten maßgebliche Grundvorausetzungen für das Selbstverständnis eines Vereins. 

Regulative

Stärken| Kräfte| Teilhabe

Der komplexe Umgang mit Regulativen ist die Königsdisziplin bei der Führung von Organisationen allgemein. Die Regulierung und Vernetzung von Stärken, Kräften und Teilhabe zwischen Regeln und Vorschriften, Resilienz und Moderation sowie Rücksichtsnahme und Gleichberechtigung setzt fachliche und systemische Kompetenz voraus.