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Betriebliche Altersversorgung

Betriebliche Altersversorgung

Betriebliche Altersversorgung

Die betriebliche Altersversorgung (bAV) ist für Vereine eine effektive Methode, um ihren Mitarbeitern eine zusätzliche finanzielle Absicherung im Alter zu bieten. Es gibt verschiedene Formen der bAV, darunter Direktversicherung, Pensionskasse, Pensionsfonds, Unterstützungskasse und Direktzusage. Jede dieser Varianten hat spezifische Vor- und Nachteile, die im Detail betrachtet werden müssen, um die beste Lösung für den jeweiligen Verein zu finden. Die bAV kann vollständig vom Arbeitgeber finanziert werden oder durch Gehaltsumwandlung, bei der ein Teil des Bruttogehalts in Beiträge zur bAV umgewandelt wird. Neben der finanziellen Sicherheit bietet die bAV auch steuerliche Vorteile für beide Seiten und trägt zur Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung bei. Besonders im Vereinsumfeld, wo oftmals ehrenamtliche und hauptamtliche Tätigkeiten eng verzahnt sind, kann eine gut strukturierte bAV zur Motivation und Wertschätzung der Mitarbeiter beitragen. Um die passende bAV-Lösung zu finden, sollten Vereine die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter analysieren und sich umfassend beraten lassen.

Weiterführende Tipps

Drei wesentliche Aspekte der bAV im Vereinsumfeld sind: (1) Wahl der passenden Versorgungsform, (2) Berücksichtigung steuerlicher Vorteile und (3) Einbindung in die Personalstrategie.

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Wahl der passenden Versorgungsform

Die Wahl der richtigen Versorgungsform ist entscheidend für den Erfolg der bAV im Verein. Direktversicherung, Pensionskasse, Pensionsfonds, Unterstützungskasse und Direktzusage bieten unterschiedliche Vor- und Nachteile. Direktversicherungen und Pensionskassen sind besonders wegen ihrer Einfachheit und der staatlichen Förderung beliebt. Pensionsfonds bieten höhere Renditechancen, aber auch ein größeres Risiko. Unterstützungskassen sind flexibel und bieten hohe Beiträge, erfordern aber mehr Verwaltungsaufwand. Direktzusagen sind komplex und werden vor allem bei größeren Vereinen mit entsprechendem Verwaltungsapparat genutzt. Vereine sollten die Bedürfnisse und Präferenzen ihrer Mitarbeiter berücksichtigen und gegebenenfalls externe Berater hinzuziehen, um die beste Wahl zu treffen.

Die bAV bietet nicht nur eine zusätzliche Absicherung für die Mitarbeiter, sondern auch erhebliche steuerliche Vorteile. Beiträge zur bAV sind in der Regel steuerfrei und sozialversicherungsfrei bis zu bestimmten Höchstgrenzen. Dies ermöglicht es Mitarbeitern, einen größeren Teil ihres Einkommens für die Altersvorsorge zu nutzen, ohne sofort hohe Steuerabzüge zu haben. Für Vereine als Arbeitgeber ergeben sich ebenfalls steuerliche Vorteile, da die Aufwendungen für die bAV als Betriebsausgaben abzugsfähig sind. Zudem können die Beiträge zu Pensionskassen und Direktversicherungen in der Bilanz neutralisiert werden, was die finanzielle Belastung des Vereins reduziert. Es ist wichtig, die aktuellen steuerlichen Regelungen zu kennen und diese bei der Gestaltung der bAV zu berücksichtigen.

Steuerliche Vorteile

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Einbindung in die Personalstrategie

Die Einbindung der bAV in die Personalstrategie eines Vereins kann erheblich zur Mitarbeiterbindung und -motivation beitragen. Eine gut kommunizierte und strukturierte bAV zeigt den Mitarbeitern, dass der Verein ihre Zukunftssicherung ernst nimmt. Dies kann insbesondere in einem Umfeld, in dem viele Tätigkeiten ehrenamtlich erfolgen, die Loyalität und Zufriedenheit der Mitarbeiter stärken. Durch die regelmäßige Information und Schulung der Mitarbeiter über die Vorteile und Möglichkeiten der bAV kann das Vertrauen in dieses Instrument gesteigert werden. Personalverantwortliche sollten die bAV als festen Bestandteil ihrer langfristigen Personalstrategie sehen und regelmäßig prüfen, ob die gewählten Modelle noch den Bedürfnissen der Mitarbeiter entsprechen.

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