Politik und Vereine befürchten Einschnitte für Breitensport
Die «goldenen Zeiten» für Sachsen-Anhalts Sportstätten sind vorbei: Nach der ersatzlosen Streichung des Förderprogramms «Goldener Plan Ost» Anfang März seitens der Bundesregierung befürchten Politik und Vereine Einschnitte für den Breitensport. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur dpa. «Auch wenn es eine vermeintlich kleine Summe war, konnten wichtige Maßnahmen für Vereine über dieses Projekt mitfinanziert werden», sagte der Vorstandsvorsitzende des Landessportbundes, Lutz Bengsch. Es tue weh, dass dieses Geld einfach gestrichen worden sei.
Der «Goldene Plan Ost» wurde 1999 ins Leben gerufen. Die Vergabe aus dem Förderprogramm für ostdeutsche Sportstätten richtete sich nach der Einwohnerzahl der Länder. Mit dem Förderprogramm wurden Sportstätten für den Breitensport erweitert, umgebaut und neu errichtet. Dazu zählten Sportplätze, Sporthallen und Schwimmbäder. Auch der Umbau von Flächen oder Räumen in eine Sportstätte wurde gefördert. Sachsen-Anhalt hat seit 1999 nach Angaben des Sozialministeriums in Magdeburg rund 11,3 Millionen Euro erhalten, noch einmal soviel stellte das Land bereit.
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