"Haus der friesischen Vereine" geplant
Zum Biike-Empfang des Friesenrats im Andersen-Haus wartete Gastgeber Erk Hassold mit positiven Nachrichten auf.
Die Tradition des Biikebrennens ist ein Zeichen dafür, dass die friesische Kultur lebt. Das erklärte Landtagspräsident Torsten Geerdts auf dem 7. Biike-Empfang, zu dem die Sektion Nord des Friesenrats in das Risum-Lindholmer Andersen-Haus gebeten hatte. Vor Vertretern aus Politik, friesischen Verbänden und öffentlichem Leben betonte er, dass diese Tradition Ausdruck einer lebendigen Vielfalt im Lande sei, die alle bereichere.
Das Feuer, ein historisches Fanal, um das sich seit alters her Legenden ranken, wurde auch beim Empfang aus unterschiedlichen Gesichtspunkten betrachtet, verbunden mit dem Blick auf Sprache und Kultur der Friesen. Im "Modell Nordfriesland", dem vom Friesenrat entwickelten Grundlagenwerk für eine konstruktive Minderheitenpolitik, werde die Vitalität der Nordfriesen eindrucksvoll unter Beweis gestellt - diese wird in der Region von allen getragen. Das Land habe den Ruf eines guten und friedlichen Miteinanders mit Dänen, Friesen sowie Sinti und Roma. Nach einem von Konflikten geprägten Jahrhundert habe die Bonn-Kopenhagener Erklärung von einen Gegen- zu einem Miteinander geführt. Doch Vorbedingung zu einem auskömmlichen Miteinander sei die Loyalität der Minderheit zu dem Staat, in dem sie lebt, führte Geerdts in seiner Rede aus.
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